Juristisches

Timani Fitness GmbH, Immanuelkirchstr. 14, 10405 Berlin,

vertreten durch den Geschäftsführer Herbert Grap, 
Register-Nr.: Amtsgericht Charlottenburg HRB 62139
– Schuldnerin –

auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das eigene Vermögen

Beschluss:

Zur Verhinderung nachteiliger Veränderungen in der Vermögenslage der Schuldnerin bis zur Entscheidung über den Antrag wird am 27.11.2013 um 14:00 Uhr angeordnet (§§ 21, 22 InsO):

1.    Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wird

Herr Rechtsanwalt Dr. Joachim Heitsch
Berliner Straße 117, 10713 Berlin
bestellt.

Verfügungen der Schuldnerin über Gegenstände des schuldnerischen Vermögens sind nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam (§ 21 Abs. 2 Nr. 2 InsO).

36t IN 4888/13 Amtsgericht Charlottenburg, 28.11.2013

Veröffentlicht in Allgemein
27 comments on “Juristisches
  1. Martin sagt:

    Der ganze Ablauf kommt mir ziemlich komisch, wenn nicht sogar absehbar und einkalkuliert, vor! Am 19.11.2013 wechselt die Geschäftsführung von Marek Makufke & Timo weigert an Herbert Grap und am 27.11.2013 wird dann Insolvenz beantragt…

  2. Jörg sagt:

    Ja es ist sehr schade, ich hab mir schon 2 andere Läden angesehen und so nett war es nirgends – also insbesondere das angenehme Klientel. Und da ich gerne die Kurse besucht habe muss ich als Mann sagen, das ist woanders auch anders – da sind dann nur Frauen im Kurs und man kommt sich seltsam vor …
    Was ich nicht verstehe ist die Story mit dem Mietvertrag und dem Strom. So WildWest geht es auch nicht. Da fehlt ein Teil der Geschichte.Und einer der beiden Gesellschaft der Timani Fitness ist ja auch Gesellschafter bei den „Partnerstudios“ Actice Fitness. Kommjunikationstechnisch ist das alles so dermaßen schlecht gemacht dass man sich fragt wieso. Wo steht denn mal eine nähere Info zu all den Gerichtsterminen und was denn der eigentliche Knackpunkt war etc. Strom kann man nicht einfach so manipulieren, da hat man sofort Vattenfall im Nacken.
    Natürlich ärgere ich mich auch über meinen 2 Jahres Vertrag und das „vorzeitige Ende“ ohne Aussicht auf Rückerstattung. Ein kleiner Urlaub ist futsch.

  3. pizzamaxx sagt:

    Handelsregisterveröffentlichung vom 20.11.2013 14:02:00
    Gericht Amtsgericht Charlottenburg (Berlin)
    Aktenzeichen HRB 62139 B
    Art Veränderungen
    Datum 19.11.2013
    Inhalt HRB 62139 B: Timani Fitness GmbH, Berlin, Immanuelkirchstr. 14, 10405 Berlin. Nicht mehr Geschäftsführer: 1. Makufke, Marek; Nicht mehr Geschäftsführer: 2. Weigert, Timo; Geschäftsführer: 3. Grap, Herbert, *XX.XX.XXXX, Berlin; mit der Befugnis die Gesellschaft allein zu vertreten mit der Befugnis Rechtsgeschäfte mit sich selbst oder als Vertreter Dritter abzuschließen
    Hinweis Geburtsdaten wurden aus Datenschutzgründen durch *XX.XX.XXXX ersetzt.
    Personen Herbert Grap
    (Quelle: http://peoplecheck.de/handelsregister/BE-HRB_62139_B-267721)

  4. Linda sagt:

    Da Nautilus heute auf der Facebookseite geschrieben hat, dass zur Zeit der Insolvenzverwalter der Geschäftsführer wäre – ist das dann Herbert Grap?

    • Linda sagt:

      Hatte ich überlesen, oben wurde es ja gepostet: „Insolvenzverwalter wird Herr Rechtsanwalt Dr. Joachim Heitsch“. In wie weit macht es Sinn, ihn zu kontaktieren?

      • Max sagt:

        Ich denke mal, gar keinen Sinn. Was wir unbedingt machen müssen, auch wenn Alex da was anderes geschrieben hat, ist, unbedingt zu kündigen. Nicht, dass der Insolvenzverwalter sich denkt, er kann noch Forderungen einziehen. Vielleicht sollten wir eine Vorlage basteln. Ich hatte auch eine im Eisenhauer-Blog gesehen. Ich schaue noch mal nach!

  5. pulssil sagt:

    Hallo Max, hast du eine Kündigungsvorlage gefunden?

    • wumpenkarl sagt:

      Hi,
      leider habe ich keine Vorlage gefunden. Letztendlich reicht aber auch ein 3-Zeiler mit dem Inhalt, dass die vertraglich zugesicherten Leistungen nicht erbracht werden (zeitliche Trainingsmöglichkeiten, Warmwasser, Licht, etc.) und man deshalb fristlos kündigt.
      Ich habe es noch so gemacht, dass ich zwei Kopien angefertigt habe; eine für mich mit Stempel und Unterschrift von Nautilus und eine für den Verbleib dort. Selbst ein Einschreiben war mir zu unsicher, da man ja nicht mal weiß wer und wo die Post öffnet.

  6. Peter sagt:

    Schaut euch mal das an. Habe ich durch Zufall gefunden. Kommt euch das bekannt vor?

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/tempelhof-frust-vor-dem-fitness-studio/1017086.html

  7. pulssil sagt:

    Man hat mir am Sonntag nicht meine, sondern die Mitgliedskarte eines anderen Mietgliedes wiedergegeben. Jetzt habe ich keinen Nachweis mehr über meine noch laufende Mitgliedschaft. Schön blöd. Geht es noch jemandem so? – Vielleicht können wir unsere Karten tauschen, falls es passt. Das wäre ein Glücksfall.

    Ansonsten: was kann ich jetzt tun? Ich weiß meine Mitgliedsnummer nicht mehr, habe nicht mehr beide Zahlbelege, nur noch einen. Alex schrieb bei fb, er würde mich anrufen, hat er leider nicht gemacht.

  8. Langjähriges Mitglied sagt:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/tempelhof-frust-vor-dem-fitness-studio/1017086.html

    Nur um euch den Zusammenhang nochmehr zu verdeutlichen. Ehemaliger Geschäftsführer war Marek Makufke, welcher zusammen mit Timo Weigert auch das Prenzlauer Nautilus betrieb.

    Im übrigen würde ich eher nicht auf die Unschuldigkeit von Trainer-Alex plädieren.Denn er kam laut eigenen Aussagen als Fitness-Unternehmensberater / Teamleiter in das Studio und nicht als Trainer. Somit hat er sehr wohl einen großen Anteil daran, dass genau ab seinem Auftritt und der Zahlungsumstellung, sowie der großen Trainerfluktuation sich das Übel bishin zur Schließung vollzog, da er hierbei die meisten Entscheidungen eigenhändig traf und wohl auch treffen durfte.Hier wurde absolutes Missmanagement par excellence betrieben und zwar hauptsächlich genau von diesem! Das dies dann auf Vermieter, folgene Geschäftsinhaber und sogar die bei Facebook so beschriebene Unfähigkeit der deutschen Gerichte „abgewimmel“ wurde, zeugt genauso von Unprofessionalität, wie die gelöschten Facebook-Kommentare von Mitgliedern, die sich nicht komplett täuschen lassen wollten, bzw. Ehrlichkeit erwarteten, das sie vielleicht sogar beruflich mehr in der Materie von Insolvenzabläufen stecken als „Otto-Normal-Mitglied“. Wer hier bis zum letzten Tag an Unschuldigkeit glaub und nach der deutschen Unschuldsvermutung handelt, dem ist dann letztendlich auch nicht mehr zu helfen, da eigentlich alle Fakten dagegen sprechen.

  9. Christiane sagt:

    Ich sehe das genauso wie du – von Anfang an. Habe ihm kein Wort geglaubt. Ich hätte ihm gern zum Abschluss ’ne Pulle Sekt an den Kopf geworfen. Was gab’s denn da noch zu feiern?
    Nun, der Herr sitzt im Trockenen mit seinen Fitnessstudiobesitzereltern. Aber, liebes langjähriges Mitglied… was hätten wir tun können? Was nützt uns unser Wissen jetzt? Das Studio ist hin und damit auch der Prenzlauer Berg noch ein Stück mehr.

  10. pizzamaxx sagt:

    Das Trainer-Alex sehr viel mehr drin steckte, als zugegeben, konnte ich selber erleben.
    Ich hatte wegen unklarer Abbuchungen vorgesprochen und einer der neuen, jungen Trainer meinte, da müsse er den Chef holen: Alex.
    Der hat das dann auch mit mir geklärt und auch die Rücküberweisung veranlasst. Von wegen keine Ahung oder so…
    Ich vermute mittlerweile, dass er es maßgeblich auch war, der für dieses Nordkorea-Facebook 2.0 gesorgt hat.
    Schade schade, aber die Parallele vom Verhalten her zum Tempelhofer Swisstraining-Studio ist schon frappierend (Nautilus war ja auch mal SwissTraining! Was für ein Zufall).

  11. Anonymous sagt:

    Am 7. März 2014 bei http://www.insolvenzbekanntmachungen.de gefunden
    (Unter Detailsuche -> „Berlin“ „Charlottenburg“ und „Timani Fitness GmbH“ könnt Ihr verfolgen, ob und welche neuen Bekanntmachungen es gibt.)

    +++

    Amtsgericht Charlottenburg, Aktenzeichen: 36t IN 4888/13

    Über das Vermögen der

    Timani Fitness GmbH, Immanuelkirchstr. 14, 10405 Berlin

    wurde am 01.03.2014 um 11.00 Uhr das Insolvenzverfahren eröffnet.

    Insolvenzverwalter:

    Rechtsanwalt Dr. Joachim Heitsch
    Berliner Straße 117, 10713 Berlin

    Die Insolvenzgläubiger werden aufgefordert, Insolvenzforderungen bis zum 30.05.2014 bei dem Insolvenzverwalter schriftlich anzumelden.

    Sicherungsrechte an beweglichen Gegenständen oder an Rechten der Schuldnerin sind dem Insolvenzverwalter unverzüglich anzuzeigen (§28 Abs. 2 InsO).
    Der Gegenstand an dem das Sicherungsrecht beansprucht wird, die Art und der Entstehungsgrund des Sicherungsrechts sowie die gesicherte Forderung sind zu bezeichnen. Wer die Mitteilung schuldhaft unterlässt oder verzögert, haftet für den daraus entstehenden Schaden (§28 Abs. 2 InsO).

    Personen, die Verpflichtungen gegenüber der Schuldnerin haben, werden aufgefordert, nicht mehr an diese, sondern an den Insolvenzverwalter zu leisten (§28 Abs. 3 InsO).

    Berichtstermin sowie Termin zur Beschlussfassung über die eventuelle Wahl eines anderen Insolvenzverwalters, über die Einsetzung eines Gläubigerausschusses sowie über die in den §§66 (Zwischenrechnungslegung Insolvenzverwalter), 100 (Unterhaltszahlungen aus der Insolvenzmasse), 149 (Anlage von Wertgegenständen), 157 (Stilllegung bzw. Fortführung des Unternehmens), 160 (Zustimmung zu besonders bedeutsamen Rechtshandlungen des Insolvenzverwalters), 162 (Betriebsveräußerung), 233 (Zustimmung Fortsetzung Verwertung und Verteilung bei Insolvenzplan) InsO bezeichneten Angelegenheiten wird anberaumt auf

    Montag, 14.04.2014, 11:25 Uhr, Sitzungssaal 218, 2. Stock, 14057 Berlin, Amtsgerichtsplatz 1, Amtsgericht Charlottenburg

    Hinweise:
    die Zustimmung gem. §160 InsO gilt als erteilt, wenn die einberufene Gläubigerversammlung beschlussunfähig ist.

    Prüfungstermin wird anberaumt auf

    Montag, 28.07.2014, 11:00 Uhr, Sitzungssaal 218, 2. Stock, 14057 Berlin, Amtsgerichtsplatz 1, Amtsgericht Charlottenburg

    Hinweise:
    Gläubiger, deren Forderungen festgestellt werden, erhalten keine Benachrichtigung.

    Amtsgericht Charlottenburg – Insolvenzgericht – 04.03.2014

    36t IN 4888/13 Amtsgericht Charlottenburg, 05.03.2014

    +++

  12. Anonymous sagt:

    Gläubiger, deren Forderungen festgestellt werden, erhalten keine Benachrichtigung. – ?

  13. MaxR sagt:

    Gestern kam ein Brief udn Kühnel+Rosenmüller mit einem Vordruck Forderungsanmeldung. (hatte gemailt vor ca. 4 Wochen)
    Allerdings ist angegeben, dass das Insolvenzverfahren „masseunzulänglich“ sei. „Nach gegenwärtigem Stand können deshalb die Insolvenzgläubiger mit keiner Quote rechnen“.
    Lohnt wahrscheinlich nicht den Aufwand.
    Traurig, so ein Ende…

  14. Ricarda sagt:

    Hallo in die Runde. Kann jemand noch mal so nett sein und kurz skizzieren, was wir als Mitglieder jetzt am besten tun sollten? Immerhin wird bei mir brav alle zwei Wochen Geld abgebucht. Kann man jetzt noch fristlos kündigen oder ist das seit dem 28.2. eh hinfällig? Ich bin grad im Mutterschutz, wollte ohnehin pausieren, das kann ja heiter werden. Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe!

    • pizzamaxx sagt:

      Kündigen sowieso. Ftistlos, da keine Leistung mehr erbracht wird. Und zu Unrecht abgebuchte Beiträge von Deiner Bank zurück buchen lassen (oder via Onlinebanking selber tun). Geht bis 6 Wochen ruckwirkend.

  15. pulssil sagt:

    Hallo Pizzamaxx, ich hätte gern persönlichen Kontakt zu dir, würde dir dann erklären, worum es geht. Wäre das möglich?

  16. Ralf sagt:

    Hallo in die Runde.
    ich hatte gestern das Schreiben des Insolvenzverwalters meinem Steuerberater gezeigt. Die Forderungen werden demnach in der Reihenfolge Finanzamt und Sozialabgaben und dann die restlichen Gläubiger bedient, die restlichen Gläubiger dann wiederum in Reihenfolge der Summen. Es steht zwar im Schreiben, dass keine Quote zu erwarten ist. Aber vielleicht gibt es doch noch irgendwo Geldquellen, die sich erst später aufgetan haben (haben die Geräte keinen Wert?). Wenn aber im Vorfeld abzusehen war, dass z. B. Mietschulden da sind oder Forderungen des Finanzamtes nicht bedient werden konnten und trotzdem Jahres- oder sogar Zweijahresverträge mit Vorauszahlung verkauft wurden, dann kann das strafbar sein (Insolvenzverschleppung). Ich werde auf jeden Fall meine Forderung, Mitgliedsbeitrag runtergerechnet auf die Restmonate, geltend machen.

  17. martin sagt:

    Was heisst das? Soll man das ankreuzen? Mit welcher Begründung?
    habe keine Zeit für den Quatsch.,.,

    „abgesonderte befriedigung unter gleichzeitiger anmeldung des ausfalls wird beansprucht“

  18. Anonymous sagt:

    Hi Leute, hat irgendwer von Euch Mitgliedsbeiträge in bar bezahlt?

    • pulssil sagt:

      Hallo Pizzamaxx, ich hätte doch gern Kontakt zu dir, will hier aber keine Kontaktdaten hinterlassen, weil ich die hier nicht löschen könnte. Hast du sonst noch ’ne Idee, wie wir in Kontakt kommen könnten? Die L. scheint einen anderen M. gemeint zu haben.

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